„Vergänglichkeit des irdischen Lebens“

Täglich sterben wir

Die Zeit verfliegt wie die Gedanken, das Leben entflieht ohne Aufenthalt, alles ist in ständiger Bewegung, die Geburt ist dem sterben gar so nahe. Es gibt keinen Augenblick gesicherten Daseins, und wer lebt, ist schon halbtot. So wie die brennende Kerze sich verzehrt, beginnen wir von Geburt an zu sterben.

El tiempo buela como el pensamiento,

huye la vida sin parar vn punto,

todo està en vn contino mouimiento,

el nacer del morir, està tan junto:

que de vida segura no ay momento,

y aun el que viue en parte es ya difunto

Pues como vela ardiendo se deshaze,

començando a morir desde que nace.

In: Emblemata. Handbuch zur Sinnbildkunst des XVI. und XVII. Jahrhunderts. Henkel/Schöne (Hrsg.); Stuttgart/ Weimar, Metzler 1996; Spalte 999



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