step by step

Und du glaubst dass sie es war.

Diese Momente, wenn man aus dem Waschkeller kommt, oder die Treppen hoch läuft. Augenblicke, in denen plötzlich ganz kurze Sequenzen der Vergangenheit auftauchen und dir ein Licht aufgeht. Du kannst den Schlüssel nicht ins Schloss stecken, weil alles an dir bebt. Du kannst noch nicht weinen, dafür weißt du es nicht ganz genau. Du weißt ja nicht einmal, wer sie jetzt überhaupt ist, diese fremde Frau, die tot ist für uns.

Ganz langsam versuchst du dich zu beruhigen. Einatmen, ausatmen. Wäsche aufhängen, an Morgen denken und dann noch ein Mal ganz ruhig die Geschichte durchgehen. Plötzlich fehlt dieses eine Glied, was dich aufhorchen lies, vorhin auf der Treppe. Grübelnd bis nach Mitternacht träumst du dann nichts weiter, aber dein Entschluss steht nun noch mehr fest. Dann folgt das Warten und immer wieder innerlich loslassen, denn die Antworten könnten einfach ausbleiben oder verweigert werden. Wenn eine kommt, eine gute, dann denkst du wieder dran, es rollt und diese Momente auf der Treppe, werden häufiger.

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