Zwischenzeitlich. „Warum ich fühle, was Du fühlst.“

Die Sterne als einziges Ankermoment. Da wo sie immer schon waren, ganz weit weg. Und nur deshalb funkeln sie so schön. Mein Takt. Ich wäre Seefahrer geworden. Damals.
Sternguckmomente mit Stehen bleiben, warten. Aushalten, gefallen lassen und finden. Auf jemanden warten der lange zum anziehen braucht. So etwas gibt Kraft. Beidseitig. Menschen die dich nicht hinter her ziehen, sondern geduldig auf der Bank sitzen, bis du alles zusammen hast, noch mal zurück läufst weil der Schal noch fehlte oder die Schuhe jetzt doch zu warm sind.
Wenn ein Stern blinkt, dann liegen einfach nur 2 übereinander, von hier aus gesehen. Von mir aus kann das so sein, für mich sind das Blinksterne, nichts weiter sonst. Blinzelnde Symbiose. Zusammengeraufte Glitzerattitüden. Ob die etwas bringen? Natürlich. Herzschritt voraus.
Deine Seele fliegt nun Hand in Hand mit meiner frei herum. Wir laufen noch ein mal ein kleines Stück zurück. Du erzählst mir, dass du nun immer ein Gedicht vor dem schlafen gehen schreiben wirst, es müsse sich etwas ändern. Wir haben nur noch keine Zeit machen aber ständig Dinge die Zeit kosten. Wie viel kostet eine Minute? Ich sehe dich an und denke diese Frage. Du sagst nichts, denkst dir die Antwort und nimmst meine Hand. Der Sand ist mittlerweile kalt, Minusgrade zwischen den Zehen und ich finde das ist eine passende Beschreibung für all das jetzt.

„Es gibt Dinge die einen Menschen schneller wehrlos machen können als alle Gewalt.“

(„Warum ich fühle was du fühlst- intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneuronen“ Joachim Bauer; S. 7)

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3 Gedanken zu “Zwischenzeitlich. „Warum ich fühle, was Du fühlst.“

  1. „Wir haben nur noch keine Zeit machen aber ständig Dinge die Zeit kosten. Wie viel kostet eine Minute? Ich sehe dich an und denke diese Frage.“

    Denke mir die Antworten, die ich wohl nie erhalten werde.

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