Um uns selbst zu verlieren.

Der Wald lag dunkel vor uns.

Der See war ganz ruhig geworden. Gestern Abend. Magdalena und ich saßen am Ufer und blickten blind auf den Steg gegenüber.

Erst saßen wir dort drüben, da steht die Sonne immer am längsten und man kann mit ihr zusammen untergehen.

Als sie im Sommergrün des Waldes verschwand, gingen wir langsam hinterher, aber wir konnten noch nicht los.

Wir blieben noch einmal am Ufer sitzen und schlangen die Decke gemeinsam um uns. Traurig und wütend zu gleich.

Ganz lange saßen wir dort und horchten in die Stille. Die Zeit hält niemals an. Man kann versuchen sie aufzuheben. Mit schweben.

 

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