Von Wegen

von wegen
die Welt im Widerspruch
der Fisch aus dem Pazifik wird gefressen
ohne zu denken
man gilt als bekloppt

Du riesengroß
Ich so ganz winzig
Du irgendwo da draußen, unendlich weit weg
Vielleicht 500 oder 1000 km. Vielleicht auch noch viel mehr.
Ich hier drinnen
Wozu fragst du am Telefon, ich das wissen muss,
schließlich weißt du selbst kaum wo du bist.
Ich lege auf, oder auch du. Es ist egal-
wir sind einander unsichtbar und dann doch wieder nicht
im nächsten Jahr, wird alles ruhiger,
du vielleicht, denk ich und versteh mich selbst nicht mehr.
Kryptic. Schreibt man das so?

Wo sind all unsere Leben, die sie uns versprochen hatten?
Heute weiß niemand mehr etwas davon. Nur wir. Doch wozu?,
willst du denken, willst du mich fragen. Ich schüttel’ den Kopf, ganz pro forma.
Die Geste unserer Zeit. Keiner weiß was, niemand will was, alle schauen nur stumm, schwimmen, tote Fische, aus Plastik?

Fetzen, alles zerrissen, auch die Unsichtbarkeit, mit deiner GIER.
Tier willst du sein, dabei bist du doch schon ein Mensch.
Da ist ein Unterschied, den ich nicht sehe? Oder du?
Was haben diese Tiere?
Eine Möhre, die verkrüppelt ist, will niemand kaufen, aber diese Hühner, die noch nie den Himmel sahen, die kann man ganz fein zubereiten.

hihocha

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