etwas.

lebensprosa. anna

Ich sollte doch noch etwas mehr schreiben, den Stift tagtäglich in der Hand halten und alles an einen Faden hängen, rauswerfen wie einen Anker, in die stürmische See, als Rettung vor der Unberechenbarkeit des Meeres/der Welt. Die Ruhelosigkeit, in mir, treibt immer wieder den Faden aus meinem Kopf. Ganz selten nur, lässt kurz einkehrende Ruhe den Stift bestimmen, für zwei Seiten, dann ist etwas und ich stehe auf, laufe umher, dann fällt mir Dieses und Jenes ein, das viel wichtiger/existenzieller zu sein scheint. Man lebt ja heute von etwas und selten für etwas. In mir treibt etwas, zieht mich weg, stößt mich dort entlang, lässt mich nicht einfach stundenlang an einer Stelle sitzen. Es ist wie ein Fluch, etwas.
Nun ziehen die Wolken, wie Unidentifizierbare Flugobjekte, durch mein Blickfeld und erinnern mich daran, dass ich es bin, die hier unten sitzt. Immer noch real existierend. Immer noch bin ich nichts…

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