alles und nichts.

aus acht stunden werden sieben, dann sechs und irgendwann sind es noch vier. vier mal 60 minuten. dein Körper strampelt schon, aber du tust einfach so als wäre er nicht da. und das ganze drumherum gibt deinem kopf recht, wenn er denkt: „hauptsache ich“. virtualität, das sind nur körperlose bilder aus nullen und einsen, grob gesagt.
das verstecken der eigenen traurigkeit macht nichts fröhlicher oder leichter.
und es geht noch nicht einmal um alles.
und irgendwie dann doch.
sätze die beruhigten.
gedanken die alles gut sein lassen.
und ab einem bestimmten moment gibt es keinen
kleinen winkel mehr, aus dem du sie heraus holen kannst.
und das gefühl ist wieder wieder da.
es gibt diese tage, doch wenn daraus irgendwann wochen werden.
das alles wird siegen und noch viel mehr.
mein alles und
dein nichts

mein alles und nichts
ab einem bestimmten moment
gibt es keinen kleinen Winkel mehr
und irgendwie dann doch
aus dem heraus holen hinaus
diese tage werden niemals reichen
trotzdem man sicher sein kann
so tun als ob es schon gereicht hätte
zeiten aus jahren schneiden
bis sie etwas ergeben
mein alles und dein nichts sind
was auf wegen verloren ging
das behalten wir
stille tropft in die zeit
unser beat

ausgang

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