schlaflose sandkinder

augen die zu boden gehen, immer wieder straßen, ohne uns.
überall füße, die entgegen laufen, ausweichen, versuchen.
vergessen geht so nicht.
vertaumelt im windregen, durch die letzte stunde erst, zwischen zu hause und morgen, neben durcheinander gewürfelten harmonien, eine pause eingezeichnet, so klar wie der mond scheinen kann, gab er alles her.
oft sind es nur zahlen. ein durchgetriebenes sandmädchen, mit einem noch viel durchgetriebenerem sandjungen an der hand, sie verloren ihre eimerchen, auf dem weg, irgendwo liegen sie und der sand weht schlaf in all die augen, ewig weit. unendlich viel sand, die eimerchen füllen sich auf, werden unsichtbar, doch der sand, der bleibt. bis alles nichts ist.
nachts hoch in den wald schleichen, die lichter der stadt ansehen, einfach so. nur noch erinnerungen, die fast viel zu ausgeblichen erscheinen, verstummte melodien von damals, kein ton mehr, außer tiefes dunkles brummen. tag und nacht sind fast schon vergessen.
es ist egal, zeit, raum, alles, nur leben.
was du verloren hast
wirst du wieder finden
auf wegen nach hause
durch murmelnde gassen träumend
es wird anders sein
du wirst jemand anderes
immer sofort vergessen wollen
nur dein schein bleibt
erinnerungen an ein leben
in gehirnen auf geteilt
kleinste sequenzen menschlicher regung

blume

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