subkutan schnipsel #3

 

immer wenn es regnet

immer dann jemanden suchen, der nicht so weit weg ist, wie du selbst. niemanden finden, der da so nah dran ist, wie nötig. etwas dazwischen versuchen, was nie klappen wird, weil du keine worte dafür findest. aus dem suchen wird ein trampeln auf der stelle, im takt der ewig ablaufenden zeit. vergangenheiten zählen, in der gegenwart plötzlich den faden verlieren, um weiter zu gehen. und wenn man keine worte findet, heißt das noch lange nichts, oder gerade dann. und wenn es keinen halt gibt, wird loslassen zur tugend. sie stellen stehendes immer fester. das ist kein scheiß, das ist der untergrund, auf den wir stehen.
immer wenn es schneit.

auch hier

 

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