Unter Menschen

Tage türmten sich auf, unter ihnen Leben.
Anhäufungen. Kleine, unordentliche Stellen.
Dazwischen Atmung, Licht, alles andere, nur ganz kurz.
Auf der Straße Blütenstaub. Hinterhöfe. Waldränder.
Eine Sinfonie im Park. Jemands Erzählungen, die heute Wahrheiten sind.
Oder auch nicht und vielleicht gerade deshalb dann doch. Zeichenrettung.
Worin wir uns am liebsten verstricken wollten, um dann heraus zu finden, unter Tage.
Ich türmte mich auf, unter mir Tod.
Meere. Leuchtende letzte Fluten.
Überall Stille, Klarheit, all das hier, für immer jetzt.
Wer stumm bleibt.
Fische heilen die ganze Welt. Morgengrauen. Laternenlust.
Comics im Spiegel. Gedanken ohne Ziel,
oder vielleicht gerade deshalb dann doch nicht ohne. Genese.
Wieviel gewesen ist, um dann das zu sein, unter mir.
Zeit türmte sich auf, mit ihr die Comics.
Fata Morganas. Ewig unerklärbare Details.
Zeitloses Nirgendwo, in Teilen verschwommen,
an die Zimmerdecke geschriebene Sterne. Buchstaben. Lust.
Türme im Herz. Hinterhofgedöns auf Briefpapier.
Genau deswegen ungenau gewesen, zu mir.

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