fruchtfliegentage.

definiere alles definiere mich zerteile mich heb mich auf lass nichts fallen versinke dabei das echte vom unechten fernhalten niemand sonst kann das erzählen, keinem glauben. nichts, nachts, in einer küche. nur die fluchtfliegen kommen immer wieder. bis zur mülltonne und zurück. fruchtfliegentage.

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Wie du die Zeit auflöst.

Als wärst du all das: heute, gestern, morgen, Zukunft, Licht, Schatten weil Zeit nicht existiert, Sein und Ort, leere Stille Leere braucht einen Ort, sonst ist es wieder die Zeit die Vögel lassen uns wissen, wie viel Ort wir schon aufgefüllt haben weil Zeit immer wieder verschwindet unmessbar, wo sie ist, ist sie weg wo [...]

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subkutan schnipsel #3

  immer wenn es regnet immer dann jemanden suchen, der nicht so weit weg ist, wie du selbst. niemanden finden, der da so nah dran ist, wie nötig. etwas dazwischen versuchen, was nie klappen wird, weil du keine worte dafür findest. aus dem suchen wird ein trampeln auf der stelle, im takt der ewig ablaufenden [...]

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aus

von der schwere in deinen augen & der musik in den straßen vom aushalten deines fortseins & den erinnerungen im spiegelbild unser fluss dort am ufer seh ich dich & doch bist du es nicht mehr, zwischen frieden & liebe & all dieser kälte bist du mein poncho unsichtbar erkenn ich dich, ohne farbe, licht [...]

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subkutan schnipsel #2

    eigentlich unendlich du /und ich ich bin immer nur die Antwort /immer nur das Gegenstück /ich bin der Text den du schreibst /du bist meistens nur die Frage oft nur das Mittelstück /du bist der Text den du liest du bist immer nur die Antwort /immer nur das Gegenstück /du bist der Text [...]

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subkutan schnipsel #1

Seit Juli 2015 gibt es "subkutan"- Text und Beat. Wir werden diesen Sommer unter anderem auf dem Transit Festival live zu hören sein.Darauf freuen wir uns schon sehr. Ihr könnt bei soundcloud mal nachhören, wie das so klingen wird. Es folgen noch weitere kleine "subkutan schnipsel". Und wie immer: ich freue mich auf eure Kritik! [...]

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Zwischenzeiten.

Sicherheitslücken zwischen dir und mir mit Leerstellen von Damals das Schweigen aufgefüllt bis wir irgendwo anders sind nicht mehr hier der Tee ganz lauwarm wird ausgedünnte Wärme in unseren Händen in diesen kleinen niedlichen Tassen von irgendeinem Sperrmüllstreifzug sitzen wir plötzlich anders da in solchen Momenten in diesen Nächten als würde sich da drin irgendwie [...]

immer wenn es regnet #7

dreiundzwanzigtausendmillionen zerbrechlichkeiten. die dichte der struktur. der füllstand der unberechenbarkeit. man berechnet die unberechenbarkeit, heutzutage. wenn man will, ist es ganz einfach. es ist alles ganz einfach. einfach und zerbrechlich. so wie ich, so wie du vielleicht. ich wäre gerne farbenblind. tausendunendlichmillionstel unwirklichkeiten. die stärke der ungewissheit. die farbe der unendlichkeit. man erzeugt die unberechenbarkeit, [...]

diy.

ganz leicht wäre das hineinfallen, ein kurzer augenblick ohne verstand und all das, was hier war, was wahr war, wäre wieder da, zwischen uns, wenn wir es ließen. in jeder ecke unserer gegenwart, lauern diese momentblitze. wir schaffen es, sie sofort auszulöschen, haben diese unsichtbaren eimerchen mit wasser befüllt, das niemals verdunsten kann, da wir [...]

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immer wenn es regnet #6

tausend worte weiter aus meiner küche wie vögel fliegen staub zu sonne blätter aus phantasie dir hinterher geschrieben alles von mir gefallen und verloren zu dir gelegt erwischen uns wieder zwischen zeilen belebt in reime getaucht du deinen bauch ich meinen kopf unendliche worte vergraben erinnert im regen sie sind hier durch sieben geteilt lauter [...]

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