Unter Menschen

Tage türmten sich auf, unter ihnen Leben. Anhäufungen. Kleine, unordentliche Stellen. Dazwischen Atmung, Licht, alles andere, nur ganz kurz. Auf der Straße Blütenstaub. Hinterhöfe. Waldränder. Eine Sinfonie im Park. Jemands Erzählungen, die heute Wahrheiten sind. Oder auch nicht und vielleicht gerade deshalb dann doch. Zeichenrettung. Worin wir uns am liebsten verstricken wollten, um dann heraus [...]

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davon

ein gedicht am zug, auf glas getippt kein vers fordert mehr sein als zeilen allein gelassen wie menschen, hunde: große sesamstraße jede für ein stück boden auf den sie blicken, in der welt das ziel des zielens: ein anderes wohin wird wodurch wahrheit gelassen beweise haben es gut auf glas gelaufen, umleitungen in xyz gefangene [...]

durch uns durch

„I can fell your heartbeat“. Durch den Nebel, durch uns durch. Vielleicht, weil man nicht immer alles verstehen kann. Vielleicht auch, weil man manche Sachen nicht verstehen will. Vielleicht auch, weil es nicht der richtige Zeitpunkt ist. Habe ich mich? Und plötzlich sind fast Jahre vergangen, ohne uns. Unwissenheit bringt manchmal klares hervor, dann verliert [...]

jetzt

So viel wie geht immer nicht nach links und nach nicht rechts dann ist zu wenig zu viel geradeaus mit dem Leben tanzen gehen die erwartungen love your errors. wenn wir es nicht nach Hause schaffen,

Von Wegen

von wegen die Welt im Widerspruch der Fisch aus dem Pazifik wird gefressen ohne zu denken man gilt als bekloppt Du riesengroß Ich so ganz winzig Du irgendwo da draußen, unendlich weit weg Vielleicht 500 oder 1000 km. Vielleicht auch noch viel mehr. Ich hier drinnen Wozu fragst du am Telefon, ich das wissen muss, [...]

Versuche,

aus der eigenen Haut so etwas wie ein Zelt zu bauen. Draußen in den Feldern suchte sie nach irgendetwas, womit man die Haut wieder ein wenig ausbessern kann. Material lässt sich nicht ewig dehnen, irgendwann reißt es, ist danach anders. Dünner mit Löchern und Rissen. Die Schutzfunktion fehlt. Sie liefen kurz vor Sonnenuntergang los. Es [...]

Wie man sich am besten (nicht) vor der Liebe versteckt. (I)

"Ich hab die Welt in dir gesehen, aus der du kommst und die uns trennt, du bist von ganz woanders, nicht nur von ganz weit. Aber die Welt ist manchmal klein und jeder Teil der in mir echt ist kann Brücken bauen, kann große Brücken bauen. Dinge passieren aus guten Gründen, nichts was passiert, passiert [...]

Und,

eigentlich müssten wir das alles schaffen. Das Unsichtbare ist es, was und wanken lässt, was sich dann um unsere Fußgelenke legt, uns getrieben fesselt. Einfach immer wieder dieser Hauch von dem, was wir uns selbst irgendwann mal versprachen. Damals. Heute ist irgendwann auch damals. Bis wir das einsehen konnten, was dieses damals bedeuten wird, haben [...]

x mal

Auf unsrer Liste stehen gleiche Orte, begleitet von Seltsamen und in unseren Gedanken sind irgendwo dieselben Worte. Über uns liegen Verschiedene, verlassen von. Mit unseren Gedanken stehen sie irgendwie, durch diese Orte, auf unsrer Strecke. Wir rasen mit Ausdauer durch Täler bergauf, springen wieder und landen. Dann in diesem Gefühl, das es irgendwie nur einmal [...]

Regenmantel

Kein bisschen mehr als das, was man hat. Der Mond als Beweis, für das Glänzen dieser Tage. Die Hoffnung stirbt nicht zuletzt, sie ist die Luft der Ewigkeit.